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Philosophie

Klassiker kauft man aus Leidenschaft...

Austin-Healey 3000 Mk.II

Marke: Austin-Healey  

Typ: 3000 MK. II (BJ7)

Bautag: 4. April 1963

Erstzulassung: 25. April 1963

Karosserie: 2+2 sitziger Roadster mit Kurbelfenstern und Klappverdeck (Stoff)

Motor: 6 Zylinder-Reihenmotor, 2 SU-Vergaser

Hubraum: 2.853 ccm

Leistung: 97 kW (132 PS)

Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe mit zuschaltbarem Overdrive

Leergewicht: 1.180 kg

Lackierung: rot

Innenausstattung: Sitze, Seitenverkleidungen, Teppiche, Verdeck und Tonneau-Verdeck in tabacco (braun), Sitze mit rotem Keder, 

Der Austin-Healey 3000, auch Big Healey genannt, war der große Wurf des englischen Jagdfliegers, Rallyefahrers, und Ingenieurs Donald Healey.  Da Healey selbst keine Autofabrik besaß, ließ er seine Autos in Lizenz bauen. Im Falle des 3000ers übernahm Austin die Produktion des kernigen Sportwagens. 
 
Wir bieten Ihnen hier ein bemerkenswert schönes Exemplar der zweiten Serie (Mk. II). Während sich die Eigner des Vorgängermodells Mk.I noch mit Steckscheiben abmühen und sich die Fingernägel an einem Notverdeck abbrechen, das fummelig wie ein Zelt aufgebaut werden muss, hat man in diesem MK.II komfortable Kurbelfenster und ein Klappverdeck, das ruck zuck auf oder zu ist. Der Mk. II ist auch stärker motorisiert als sein Vorgänger Mk. I. Zum Stichwort Leistung:  Während Porsche 1963 seine Kunden mit 75 oder 95 PS auf die Straße schickte, lieferte der 3 Liter Reihensechszylinder des Austin-Healey 3000 Mk. II mit seinen beiden SU Vergasern bereits 132 PS ab.

Heute ist ein Healey 3000 ein britischer Ur-Klassiker mit weltweiter Fan-Gemeinde in zahlreichen Clubs. Die Ersatzteilversorgung funktioniert perfekt und zu Bruchteilen der Ersatzteilpreise für einen historischen Porsche oder Mercedes-Benz.

Das fahren dieses Healey macht richtig Laune. Es beginnt mit dem starten: Zündung ein, Choke einen Ticken raus, Druck auf den Starterknopf: WRUMM! Läuft! Ein herrlich kerniger, durch und durch sportlich-röhrig klingender  Sound, wie ihn nur ein vergaserbeatmeter Gusseisen-Sechszylinder aus England kann. Es erinnert einen an den Auspuffton den Tippi Hedrens Aston Martin in Hitchcock's "Die Vögel" gemacht hat. Haben Sie es noch im Ohr? Damals klangen englische Sportwagen noch so pur und ungefiltert. Denn es war noch die Zeit, als die Grenze zwischen einem Sportwagen und einem Rennwagen fließend war. Meistens bestand der Unterschied zwischen einem Straßen-Healey und einem Renn-Healey ohnehin nur in abgeschraubten Stoßstangen und einer aufgemalten Rennnummer auf der Tür. Von Montag bis Freitag ging's damit in's Büro und am Sonntag auf die Rennstrecke, fertig. So ein Auto ist das.

Der Healey ist noch ein ungemein mechanisches Auto. Beim schalten spürt man, wie man Zahnräder auf Wellen verschiebt, wie die Kraft auf die Hinterachse kommt. Alles ist ein bisschen wie in einem alten Flugzeug, vor allem der Sitz. Es ist verblüffend, wie ein derart simpel und einfacher Sitz einem auf Anhieb passen kann. Reinsetzen und fertig, nix elektrisch verstell-oder beheizbar. Apropos beheizbar, dieser  Healey verfügt ab Werk über die Sonderausstattung "Heater". Man sollte nicht allzu viel Effizienz erwarten, aber allein der Anblick des hübschen Heizungsschiebers macht einem warm um's Herz. Und wenn Sie schon immer mal wissen wollten, was Richthofen wohl beim Blick über die Haube seiner roten Fokker empfunden hat, dann kriegen Sie eine Ahnung beim Blick durch die "laminated windscreen" über Kotflügel, Motorhaube und Hutze dieses roten Austin-Healey.   

Das hier angebotene Exemplar besitzt ein Zertifikat des Motor Industry Heritage Trust, das genau Auskunft über das in "Colorado Red" ausgelieferte Auto gibt. So kann man herauslesen, dass er auch nach 55 Jahren noch seine originale Motornummer hat und er mit sieben Extras ausgeliefert wurde. Es gibt auch eine nette Fußnote in der Geschichte dieses Sportwagens: Ferrari-Pilot Fernando Alonso suchte sich genau diesen Austin-Healey hier aus, um sich darin bei der Drivers Parade zu einem Formel 1 Grand Prix von seinen Fan's feiern lassen.

Der 2007 fotodokumentiert restaurierte Roadster wurde vor einem Jahr von einem classic-analytics Sachverständigen mit der Note 1- bewertet. Wir werden ihm trotzdem noch eine Inspektion gönnen und den TÜV erneuern lassen. Dann brauchen Sie nur noch losfahren. Ein originales Handbuch ist ebenso mit dabei, wie das stilvolle Tonneau-Cover, das dem Fahrer ermöglicht offen zu fahren, während der Rest des Innenraums abgedeckt ist. Da kommt dann vollends Le Mans-Feeling auf... so eine Landstraße ist einfach etwas schönes, der Healey zeigt Ihnen warum. 

Preis: € 64.900,-- (im Kundenauftrag)

oder im Classic Car Leasing:

Monatliche Rate: € 1.174,-

Leasingangebot mit folgenden Bedingungen:

10% Sonderzahlung, Laufzeit 36 Monate, 45% Restwert

Rate inklusive 19% Umsatzsteuer

Ein Leasingangebot der COMCO Autoleasing GmbH & Co. KG   

 



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