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Philosophie

Klassiker kauft man aus Leidenschaft...

Ferrari 612 Scaglietti F1A

Marke: Ferrari

Typ: 612 Scaglietti F1A

Erstzulassung: 08.02.2005 in Bremen

Laufleistung: original 32.400 km

Fahrzeugart:  2+2 sitziger Gran Tourismo Sportwagen mit Frontmittelmotor

Karosserie: Aluminium

Motor: V12 Zylinder

Hubraum: 5.748 cm³

Motorleistung: 397 kW (540 PS) bei 7.250/Min

Drehmoment: 588 Nm bei 5.250 U/min

Getriebe: Sequentielles 6-Gang-Getriebe manuell über Schaltwippen schaltbar oder Automatikmodus 

Beschleunigung, 0–100 km/h: 4,2 sek

Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h

Gewicht: 1940 kg

Lackierung: grigio titanio GT

Innenausstattung: Leder nero 

Der Ferrari 612 Scaglietti ist heute schon ein Klassiker wie es sich gehört: 12 Zylinder Frontmittelmotor mit Heckantrieb und 4 Auspuffrohren. Die Aluminiumkarosserie stammt aus dem Hause pininfarina und zeigt, wie Linien Ihre Wirkung entfalten können. Auf den ersten Blick fast dezent, das Heck geradezu schlicht und dann erfasst man auf den zweiten Blick die Bi-Xenon-Scheinwerfer, die wie Laserkanonen aus den Bugflanken ragen, nur notdürftig verdeckt von den aerodynamischen Verkleidungen. Die Karosserie verbreitert sich zum Heck hin und selbst die Felgen Größe nimmt von 18 auf 19 Zoll zu, die Reifenbreite gar von 245 auf 285 mm. Keine Frage, dieses Coupé stellt klar, wo die Kraft auf die Straße gebracht wird. Schon vor langer Zeit schuf man für solche Überautos den Begriff Gran Turismo. Das erst auf den zweiten Blick eindrucksvolle 12 Zylinder Reisefahrzeug in dezenter Farbgebung für den ambitionierten Gentleman’s Driver. Über zwei Drittel der 612er Scalietti’s wurden nicht in rot ausgeliefert.

Nach dem öffnen der Fahrertüre gibt es eine eindrucksvolle Lektion über die Innenraumgestaltung eines  Sportwagens, der unter dem Oberbegriff Neo Classics geführt wird. Lederbezogene Sportsitze mit vielfältiger elektrischer Verstellung und mehrstufiger Sitzheizung. Die drei Lieblingspositionen lassen sich abspeichern. Das stark an die Formel 1 angelehnte Lederlenkrad mit Wählmodi für Fahrprogramme und Abschaltung der Fahrhilfen. Direkt hinter dem Lenkrad die Schaltwippen aus massivem Aluminium und dahinter wiederum die Armaturen. Größtes Instrument ist der zentrale Drehzahlmesser, links daneben ein Multifunktionsbildschirm, der von Reifendruck bis zu den Betriebstemperaturen Auskunft gibt. Rechts vom Drehzahlmesser liegt der Tacho, der es erst bei 340 km/h gut sein lässt. Bequeme Ledersitze hinten machen ihn sogar familientauglich oder ermöglichen die Vorfahrt am Beach Club „Le 55“ in St. Tropez mit gleich drei Sekretärinnen. Im Heck des 612 Scaglietti haben die Designer praktischerweise ein Möglichkeit geschaffen, um auf der Rückfahrt in Reims Champagnerkisten aufzunehmen. Man kann dort aber auch nur Koffer und Gepäck verstauen. Kuriosum am Rande: Der Kofferraum hat tatsächlich drei Etagen – da kann man richtig tiefstapeln. 

Zur sowieso schon kompletten Ausstattung gibt es noch ein paar stilvolle Extras. Da sind z.B. die Scuderia Ferrari Wappen, die auf die vorderen Kotflügel nicht einfach nur aufgepappt sind, sondern in Metall fein emailliert in das Aluminium der vorderen Kotflügel eingelassen wurden. Die Bremssättel sind in rot und der Cockpithimmel ist auch in echt Leder. Schließlich kann man als kultivierter Mensch auf alles verzichten nur nicht auf Stil. Um das Leben leichter zu machen, wurden hinten als Extra Parksensoren verbaut und weil viele Wege nach Rom führen gibt es ein Navigationssystem. Statt profaner Klimaanlage umfächelt einen die feine Luft der Zweizonenklimaautomatik. Schließlich addierte sich der Neupreis auf eine knappe Viertel Million Euro.  Ehrensache, dass man so ein Auto auch vernünftig warten lässt: Das sauber geführte Scheckheft  weist nur Stempel der Ferrari-Vertragshändler Tamsen und Gohm auf. Zudem sind die detaillierten Rechnungen vorhanden, auf denen sich jede Dichtung und jeder Liter Öl klar nachvollziehen lässt. Übrigens liegen die Werkstattkosten im Durchschnitt kaum höher als bei einem Porsche Turbo. 

Neben aller Emotion und überbordender Motorleistung, neben all den netten Extras gibt es noch zwei Punkte, die diesen Ferrari interessant machen: Zum einen die Würde der Farbkombination, denn bei den jüngeren Ferrari-Auktionen zeichnet sich ein Trend zu nicht roten Exemplaren ab. Der zweite Punkt ist der Zeitpunkt. Dieser Ferrari kostet kaum ein Drittel seines Neupreises - bei einer Laufleistung von gerade einmal 32.400 km und blitzsauberer Servicehistorie. Dieses Preisniveau wird wohl nicht lange so bleiben. Jetzt kaufen!   

€ 79.900,-- (im Kundenauftrag)

 

 



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