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Philosophie

Klassiker kauft man aus Leidenschaft...

Westfield SE

Hersteller: Westfield (England)

Erbauer: Dr. Max Fowler, Surrey

Typ: Westfield SE

Amtliche Erstzulassung: 18.03.1989

Laufleistung: 1.503 Meilen (2.404 km)

Bauweise: Pulverbeschichteter Gitterrohrrahmen mit Aluminiumbeplankung & Kunststoffkarosserie 

Motor: Ford Kent by Rallytune, 2 Doppelvergaser Weber 40 DCOE

Hubraum: 1.698 ccm

Leistung: 99 kW (135 PS)

Höchstgeschwindigkeit: Oh, ja!

Getriebe: Ford 5-Gang-Schaltgetriebe

Abmessungen: Länge 3.250 mm, Beite 1.560 mm, Höhe 1.120 mm

Leergewicht: 620 kg

Haben Sie Samstagmittag schon was vor? Tennis? Laaangweilig! Rasen mähen? Wofür haben Sie Kinder? Nein, rasen Sie doch ein bisschen durch die Gegend. Und damit Greta nicht ganz fassungslos zurückbleibt, nehmen Sie ein Auto, das sich schon bei 90 aufregender anfühlt als ein anderes bei 190. So was gibt’s tatsächlich: Nennt sich Westfield SE und ist so ziemlich das krasse Gegenteil der bequemen Familienkutsche, die Sie unter der Woche fahren müssen: Eng wie ein Speedcat Sprintschuh, drehfreudig wie ein Ferrari, hart und tief wie ein Formel 1. Und wie in einem Formel 1 hält man da drin auch kaum mehr als 3 Stunden durch. Aber was für 3 Stunden! Es fühlt sich an, als ob der Hintern Räder hätte und die Zehen den Hintern beschleunigen. Das Lenkrad ist kaum größer als ein Kuchenteller (ohne Kuchen) und die Lenkung selbst ist so knackig und direkt wie der Steuerknüppel eines Red Bull-Air Race Fliegers. Im Übrigen ist das Lenkrad so ziemlich das einzige in diesem Auto, an dem man sich festkrallen kann - weil sonst eigentlich nix drin ist und nix wiegt nix und das fördert die Beschleunigung ungemein. Das Auto ist ja nicht umsonst in giftigem Wespengelb unterwegs.

Die Grundidee zu diesem rasenden Turnschuh hatte Lotus Gründer Colin Chapman, der  zwischen 1957 und 1972 den optisch sehr ähnlichen Lotus Super 7 als Kitcar, als Bausatzauto anbot. Anfangs mit bescheidenen 28 PS wurde zunehmend aufgerüstet. 1972 entschied sich Lotus dann aber nur noch fertige und teurere Autos anzubieten und stellte den Super 7 ein. Danach hat eine ganze Reihe von verschiedenen Anbietern dieses Konzept aufgegriffen und ständig weiterentwickelt. Der vielleicht größte und erfolgreichste Hersteller  in diesem Segment bezahlbarer aber echter Sportwagen, dürfte  Westfield mit inzwischen über 13.000 verkauften Kits und Fahrzeugen sein.

Ein Blick in die Preisliste ist verführerisch. Das fängt ganz harmlos mit einem Basis-Kit an. Dann braucht man aber noch Technik und Details. Allein beim Motor gibt es gefühlte 462 Möglichkeiten: Welches Basisaggregat? Mini Cooper oder Ford Motorsport? Nehmen wir einen simplen Larifari-Vergaser oder soll es doch was Feines von Weber sein, die die auch Ferrari und Lamborghini jahrzehntelang verbaut haben? Und warum dann nur einen davon? Weiter geht’s mit Seriennocke oder Sportnockenwelle. Das kann man dann von der Wahl der Stoßdämpfer über die Felgen und Alukühler bis zu Armaturen und Bremsanlage weiterführen, von den Sitzen ganz zu schweigen.Und am Ende stellt man dann fest, dass man gerade ein halbes Jahresgehalt ausgegeben- aber immer noch keine Außenspiegel hat.

Nicht so bei uns. Wir haben hier für Sie einen sehr gut ausbalancierten, fast neuwertigen Westfield SE ausfindig gemacht, dessen Höchstgeschwindigkeit mit seinen 135 aufregenden PS bei ganzen 620 kg Leergewicht garantiert über dem Mut des Fahrers liegt. Das reicht locker für feuchte Hände, ist aber immer noch vernünftig genug um keine verdammte Bestie zu sein, die vor Kraft kaum fahren kann und obendrein noch zickig ist wie Heidi Klum. Hier ist nichts übertrieben worden. Alles strong wie Ironman, aber mit qualitativ hochwertigen, optisch und technisch sorgfältig aufeinander abgestimmten Komponenten. Vom englischen MOT und dem deutschen TÜV penibel geprüft und abgenommen.

Wenn Ihre Frau jetzt sagt, dass ihr so ein gelbes Ding nicht ins Haus kommt, können Sie sie ja darauf hinweisen, dass so ein Westfield sehr wohl vernünftig ist. Sogar ein Dach und Seitenscheiben sind dabei – und er ist € 7.500,-- billiger als eine einzige Nacht in den 185 Quadratmetern der Suite 512 des Adlon. Na, wenn es da nicht vernünftiger ist den Westfield zu nehmen...  Außerdem hat er ein H-Gutachten des TÜV für's H-Kennzeichen. Das ist praktisch, denn damit hat er freie Fahrt in den Umweltzonen, ist er von der Umweltplakette befreit und kostet nur € 191,-- Kfz-Steuer im Jahr.

 € 18.500,-- (im Kundenauftrag)  

 

 



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